Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden-Frauenstein

Vor oder nach Ihrem Besuch in unserer Speisegaststätte Zur Krone lohnt es, wenn Sie sich in Wiesbaden-Frauenstein ein bisschen umsehen: Es gibt einige Sehenswürdigkeiten … 

  

Mittelalterliches Fachwerk

Bei uns in Frauenstein gibt es noch wunderschöne Fachwerkhäuser zu bestaunen. In fast ursprünglicher Gestalt gehören der „Falkerscher Hof“ in der Georgstraße sowie der „Schönbornscher Hof“ in der Kirschblütenstraße mit zu den schönsten. Einen guten Überblick über die historischen Bauwerke erhalten Sie von der Burgruine Frauenstein.  

 

Burgruine Frauenstein

Mit ihrem gut erhaltenen Bergfried – dem Hauptturm – thront hoch oben auf einem Felsen mitten in Frauenstein die Burgruine. Sie wurde 1184 gebaut und lockt als älteste Burg Wiesbadens heute viele Besucher aus Nah und Fern. Gern wird sie auch als Hochzeitslocation gewählt. Außerdem wird hier jährlich das Frauensteiner Burgfest ausgetragen.
Burgverein Frauenstein
 

 

Katholische Kirche St. Georg und Katharina

Unmittelbar gegenüber der Burgruine Frauenstein befindet sich ein kleiner Platz mit der historischen katholischen Kirche St. Georg und Katharina. Ihr spätgotischer Chor und Dachreiter stammen aus etwa 1500. Der Brunnen auf dem Platz vor der katholischen Kirche wird gekrönt von der Figur des St. Georg.
St. Georg und Katharina
 

 

1000-jährige Blutlinde

Neben der Kirche steht eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Die 1000-jährige Linde ist eine der ältesten Bäume Hessens. Sie wird auch Blutlinde genannt, weil der Legende nach ein junger Mann dort hingerichtet wurde, der die Nichte eines Frauensteiner Burgherrren entführt haben soll. Nach der Hinrichtung soll seine Braut die Linde an diesen Platz gepflanzt haben. Nicht nur deswegen ist das ehrwürdige Naturdenkmal ein wahrer Hingucker.

 

Goethestein

Der 1932 gebaute Obelisk „Goethestein“ gedenkt dem gleichnamigen Dichter, der hier in Frauenstein 1815  am „Spitzen Stein“ zu geologischen Forschungen einkehrte. Vom Goethestein aus hat man einen wunderbaren Blick über Frauenstein, Walluf und die Mainzer Rheinseite. Goethes Lebensmotto lautete:

„Diese Begierde, die Pyramide meines Daseins,
deren Basis mir aufgegeben und gegründet ist,
so hoch als möglich in die Luft zu spitzen,
überwiegt alles andere.“

Dies diente als Inspiration für das 230 Meter über dem Meeresspiegel herausragenden Denkmal.

 

Europa-Weinberg

Eine weitere Besonderheit Frauensteins stellt der am Ortseingang angelegte Europa-Weinberg da. Auf diesem jeweils verschiedene köstliche Rebsorten aus ganz Europa gepflanzt wurden. Das mediterrane Rheingauer Klima bietet dem Wein hier beste Bedingungen.

Am Ortsausgang Richtung Wiesbaden-Schierstin und Walluf, in der Nähe des Grorother Hofs wurde ein Europa-Weinberg angelegt, in dem verschiedene charakteristische Rebsorten Europas angepflanzt sind. Auf Tafeln sind sie näher beschrieben.

 

Friedwald

Wiesbaden Frauenstein freut sich seit 2012 über den ersten Wiesbadener Bestattungswald. Ein großes Areal schönster Buchen und Eichen wurde für den Ruheforst ausgesucht. Zur erreichen ist er bei einem schönen Spaziergang über den Fußweg vom Frauensteiner Friedhof durch das Wiesental in Richtung Martinsthal, am Waldrand entlang. Natürlich alles ausgeschildert.
Friedwald Wiesbaden-Frauenstein
 

 

 

Schlangenpfad

Mit Unterstützung von Naturschutzverbänden wurde im Lindenbachtal (Frauensteiner Friedhof talwärts) der sogenannte Schlangenpfad errichtet. Denn hier bei uns gibt es ein reiches Vorkommen der seltenen und völlig harmlosen Äskulapnatter. Der Pfad beginnt am Friedhof Frauenstein, dort kann man auch parken. An dem ca. 2 km langen Rundkurs stehen acht Tafeln, die über die Schlange, ihren Lebensraum und das Artenschutzprojekt. Kindgerecht gestaltet lädt der Rundweg zu einem Familienausflug ein. Am Sommerberghang entlang des Erlenbachtales gibt es außerdem ein „Schlangenbiotop“. Es werden auch Führungen angeboten.
Naturschutzhaus Wiesbaden 
 

 

Frauensteiner Kirschen & Kirschblüte

Nicht nur die Obstplantagen sind eine wunderschöne Sehenswürdigkeit zur Blütezeit. Nein, die Frauensteiner Kirschen sind auch noch bekannt für ihren leckeren süßen Geschmack. Jedes Jahr strömen viele Liebhaber nur wegen der Kirschen nach Frauenstein.

 

Weinlehrpfad Wiesbaden-Frauenstein

Frauenstein ist ein wahres Weindorf und passend dazu gibt es den in den 80er Jahren errichteten Weinlehrpfad. Auf zahlreichen Tafeln informiert der gleichzeitige Naturlehrpfad nicht nur über Wiesbadener Weine sondern auch über Flora und Fauna rund um Frauenstein.
Weindorf Frauenstein
Weinlehrpfad
Wandern in und um Frauenstein
 

 

Grauer Stein

Verlässt man Frauenstein von hier in Richtung Georgenborn nach Norden, passiert man den Grauen Stein (339m), eine als Naturdenkmal ausgewiesene Felsgruppe, die insbesondere bei Kletterern sehr beliebt ist. Auf dem Wanderparkplatz Monstranzenbaum findet man Halt, um zu den Erkundungstouren aufzubrechen.


 

Schloss Sommerberg

An der Straße Richtung Georgenborn liegt auf der linken Seite das Schloss Sommerberg. 1563 wurde es erbaut und seit 1872 befindet es sich im Besitz der Grafen von Hatzfeld-Wildenburg aus dem Wildenburger Land. Prominenter Gast auf Schloss Sommerberg war 2009 Henry Maske, der hier einen Teil des Kinofilms „Max Schmeling – eine deutsche Legende“ drehte.



 

Landschaftspark Grorother Mühle

Gut einen Kilometer unterhalb des Grorother Hofs liegt die 1699 erbaute Grorother Mühle. Rund um die Mühle erstreckt sich der Landschaftspark Grorother Mühle. Hier findet man zum Beispiel die elf großen Speierling-Bäume, die zu den ältesten und größten in Mitteleuropa zählen. Mit etwas Glück trifft man hier auch auf Pustertaler Rinder, eine seltene, alte Haustierrasse, die von den Besitzern der Mühle gehalten werden.